Meine Gründe gegen Filterbälle:

 

Keime bilden um sich einen Biofilm dass das Chlor sie nicht zerstören kann. Durch das Rückspülen einer SFA mit Sand gefüllt, verhindert man eine Kanalbildung und somit auch die Bildung von Biofilm...An AFM können keine Keime usw anhaften, also auch keine Biofilm Bildung...An den Bällen haftet alles an...

Jedem das seine, aber bei mir kommen die nicht in die SFA.

 

Noch ein Grund dagegen: in diversen Foren wird übers Rückspülen der Bälle diskutiert. Einer schreibt: er spült gar nicht mehr, da kein Dreck mehr raus gespült wird... Wo ist er dann? In den Bällen!

Kein rückspülen=kein "Teilwasserwechsel"

Kein Teilwasserwechsel= immer mehr Cyanursäure im Wasser (bei Benutzung von organischem Chlor).

Zu hoher cya Wert= zu viel gebundenes Chlor= kein aktiv wirksames Chlor mehr...

Also schaukelt sich das Problem immer weiter hoch... Irgendwann kippt das Wasser...

 

 

Alternatives, ausgetestetes, über Jahrzehnte lang erprobtes und effektives POOLfiltermaterial ist Sand.

 

1. Vorteil in dieser Diskussion: er wird durch Rückspülen und Filterchlorung gereinigt. Nachteil: er verklumpt mit der Zeit bzw. bildet "Gänge" und nutzt sich ab (die Körner werden rund) und muss für die Aufnahme sehr kleiner Teilchen durch Flockmittel unterstützt werden.

2. Die Nachteile des Sandes reduziert man stark durch AFM. Es ist total schnell sauber durch recht kurzes und zweiwöchiges Rückspülen, nimmt kleinste Teilchen durch die ionisierte Oberfläche auf, verklumpt nicht und bildet keine Rillen, ist länger "scharf".

3. Filterballs: Nehmen im neuen bzw. gereinigten Zustand eigentlich alles auf, aber geben es durch Rückspülen nicht ab und wird somit zum reinsten Biotop für Bakterien vielerlei Art. Setzt sich ein Bällchen an die falsche Stelle, kann es bis zum Platzen des Kessels führen. Um die Filterballs über die gesamte Saison sauber zu halten, müssten sie häufig gepflegt werden und somit der Kessel geöffnet, entleert, gefüllt, verschlossen werden.

 

 

Das seltene Rückspülen heißt auch, weniger Teilwasserwechsel. Das sollte man aber nur bei anorganischer Chlorung machen, da bei organischem Chlor Cyanursäure zugeführt wird, die ständig gut verdünnt werden sollte. Eine anorganische und hautpflegende sowie äußerst bequeme Chlorungsart ist die Salzelektrolyse

 

 

 

 

So sehen die Filterballs aus, wenn sie eine Weile im Sandfilterkessel waren

und ihren Dienst leisten mussten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder wurden freundlich zur Verfügung gestellt von Marco Lades.

Diesen Sandfilterkessel haben die Filterballs beim Rückspülen zerlegt:

 

Ich bin total überzeugt von AFM (=aktiviertes Filterglas).

 

Warum?

 

AFM sorgt für bessere Wasserklarheit und verbessert die Wasserqualität.

AFM entfernt im Vergleich zu Sand der entsprechenden Güte kleinere Partikel aus dem Wasser.

Die permanent negative Oberflächenladung entfernt kleinste Partikel (was man sonst nur mit Flockmittel erreicht).

Die glatte Mikrooberfläche verfügt über permanent selbstreinigende katalytische und oxidierende Eigenschaften.

AFM neigt weniger zur Verunreinigung durch Fette, Lipide und biologisches Wachstum.

In gechlorten Systemen ist der Gesamt-Chlorgehalt mit AFM niedriger, und es wird eine geringere Fällmittelmenge benötigt.

Das AFM-Filterbett neigt im Vergleich zu Sand weniger zu Verstopfung und Rinnenbildung.

Leichter zu spülen - bei der Reinigung von AFM wird 50% weniger Wasser verwendet.

Sehr hohe Reibungsverschleißbeständigkeit.- Hält viel länger als Sand.

 

 

Aktivierung:

Das Glas wird gewaschen, auf  die  richtige  Korngrösse und exakte Kornform  gebrochen  und anschliessend  in  einem  3-stufigen Verfahren aktiviert.   Dadurch wird die Oberfläche  stark  vergrössert  und  AFM  erhält  seine  einzigartigen Eigenschaften. Die permanent negative Oberflächenladung entfernt kleine Partikel. Dank Aktivierungsprozess ist AFM bioresistent, das heißt es bildet sich kein Biofilm im Filterbett.

 

 

 

AFM ist nicht normaler Glassand. AFM durchläuft einen chemischen und physikalischen Aktivierungsprozess. Dadurch wird die Oberfläche des Korns vergrößert und die Oberflächenspannung bekommt eine hohe negative Ladung. AFM erhält dadurch hohe Adsorptionskräfte, sowie katalytische und oxidierende Eigenschaften. Bakterien können das AFM Korn nicht besiedeln und es bildet sich kein Biofilm im Filterbett. Die bakterielle Umsetzung von Harnstoff in Ammonium fällt weg und es bilden sich (fast) keine anorganischen Chloramine (Mono-, Di- und Trichloramin) Spezifisches Gewicht: 1250 kg/m3 (vgl. Sand 1500 kg/m3),

 

 

Empfohlene Anwendung für AFM

 

Bei Filteranlagen mit einem Durchmesser bis 400 mm sollte nur AFM® Grade 1 benutzt werden.

Bei Filteranlagen mit einem größeren Durchmesser als 400 mm sollten folgende Körnungsgrößen benutzt werden:

 

Filterdurchmesser

in mm

Füllmenge an Sand

in kg

Grade 1 in kg

0,4 - 1,0 mm

Grade 2 in kg

1,0 -2,0 mm

400

50

42

0

500

75

42

21

610

125

84

21

650

150

84

42

750

225

126

63

900

350

210

84