Als wir den Pool 2012 gebaut haben, gingen wir beide – mein Mann und ich – davon aus, dass es etwas zum Abkühlen an heißen Sommertagen, nach Feierabend, kurz vor dem Schlafengehen, für die Kinder zum Planschen…..sein soll. Ja – das alles ist auch so gekommen. ABER: Ich bin eine extreme Wasserratte und – weiß Gott – keine Warmduscherin (ähm -baderin) und so nutze ich den Pool im Prinzip vom Auswintern bis zum Einwintern eigentlich täglich. Meine Männer (Mann, Söhne) sind nicht ganz so, was die Wassertemperatur und auch (wenn das Wasser warm ist) die Sonne betrifft. Somit gab und gibt es einige Momente/Tage, an denen ich den Pool allein nutze.

 

 

Klar – einfach relaxen, genießen ist toll, aber auch sportliche Betätigung im Wasser liebe ich. Ich schwimme unendlich gern. Habe auch gehört, dass das gegen mein Übergewicht nicht das Schlechteste ist 😉

 

 

Somit entstand die Überlegung, eine Gegenstromanlage anzuschaffen. Aber was soll ich nur mit so einem riesigen Teil, welches mir nicht nur Platz im Pool nimmt, sondern auch Strom frisst und Arbeit beim Ein- und Auswintern macht und vor Allem gewiss nicht billig ist?

 

 

Etwas recherchieren, etwas googeln…okay: ein Pooltrainer klingt nicht schlecht! Hm….die Teile kosten auch nicht wenig und ob die wohl wirklich halten, was sie versprechen???

 

 

Dann….plötzlich….eines Tages im Jahre 2018: da hat doch jemand ‚nen Poolathleten erfunden – sehr preiswert zu erwerben noch dazu! Das muss ich ausprobieren!

 

 

So kam es, dass ich mir den Poolathleten im letzten Jahr gekauft habe – ohne zu wissen, dass dieser ein bereits guter Bekannter erfunden hat und bald vertreiben will – ja! Sogar in der „Höhle der Löwen“ damit werben und nach Teilhabern/Sponsoren suchen will!

 

 

Es gab – wie immer – viel anderes zu tun. Also wurde es 2018 nix mit dem Aufstellen des Athleten am Pool. Denn schließlich sollte ja auch das Umfeld stimmen.

 

 

Doch nun, in diesem Jahr, haben wir es kurzer Hand gepackt, den Athleten auf einem kleinen Betonfundament aufzustellen. Dazu haben wir ein kleines Loch in Spatengröße (nur etwas tiefer) gebuddelt, einen alten metallenen Grillanzünder (Zylinder) eingebuddelt, mit Beton umfüllt und dann mit Beton gefüllt und vier kleine Gewindestangen eingelassen. Einen Tag später haben wir den Poolathleten aufgeschraubt und – nach dem gröbsten Abbinden des Betons – nach einer Woche das erste Mal getestet. Was soll ich sagen? Der Wahnsinn! Ich bin unheimlich froh, genau diese Variante für meine sportliche Betätigung gewählt zu haben.

 

 

Achso…noch etwas zum „Einbau“: der Erfinder des Poolathleten selbst hat mir nach Anschaffung des Teils doch glatt einen dafür entwickelten Erdnagel zur Befestigung in Minuten ohne Betonieren zur Verfügung gestellt. Wir haben uns riesig drüber gefreut und sofort den Erdnagel einsetzen wollen. Doch – wie man im Video sieht – steht der Athlet bei uns in einem riesigen Buchsbaumbusch. Der hat ein ordentliches Wurzelwerk. Das hieß, Erdnagel reinschrauben war nicht einfach; und je mehr wir Gewalt anwenden mussten, desto lockerer wurde dann auch das Erdreich. Letztendlich hielt der Erdnagel nicht fest in der Erde. So entschieden wir uns für die Betonvariante.  Unsere Variante empfand ich auch nicht als schwer umsetzbar und gekostet hat uns das keine fünf € (ein Sack Betonestrich und zwei Gewindestangen M10, die wir geteilt haben). Der Spaß und die kostenlose Effektivität hingegen – unbezahlbar!Aber seht selbst: