Was gibt es bezüglich der Verrohrung beim Poolbau zu beachten?

 

 

Die Fördermenge der SFA verändert sich durch lange oder schwierige Ansaugstrecken. 

 

Größere Rohrdimensionen sind vorteilhafter, weil der Rohrwiderstand geringer wird, um die bereits genannte physikalisch begrenzte Ansaughöhe weitgehend auszunutzen.

 

Unsinnig ist auch die gut gemeinte, aber falsch angeordnete Montage von Rückschlagventilen in die Saugseite, damit eine höherstehende Filterpumpe immer die notwendige Wassersäule zur Verfügung hat und nicht erst mühsam heranschaffen muss.

Rückschlagventile können klemmen, halten sowieso kaum längere Zeit dicht und sind für die Pumpe umso schwerer zu öffnen, je besser sie funktionieren (vielleicht sogar noch mit Federdruck oder großem Gewicht).

 

Rückschlagvorrichtungen gehören also hinter die Pumpe in die Druckleitung, damit sie mühelos aufgedrückt werden können. Vor der Pumpe ist ein dicht schließendes Absperrorgan (Kugelhahn) zu empfehlen für Wartungs- und Montagearbeiten.

 

Für die Verrohrung unter der Erde empfehle ich Flexrohr mit Klemm-/Schraubfittingen in ebenfalls flexibles Drainagerohr verlegt. Das hat den Vorteil, dass man keine Winkel nutzen, nicht kleben muss und jeder Zeit die Verrohrung oder einzelne Einbauteile wechseln kann ohne aufzubuddeln.

 

 

Druckleitung

 

    lange Wege vermeiden (Saugleitung)

    Rohrbögen statt Winkel einbauen

    Pumpe am besten unter Wasserspiegel-Niveau anordnen oder selbstansaugende Pumpen nicht zu weit darüber

    keine unnötigen Einbauten in Saugleitung (Rückschläge usw.)