3. Bodenplatte
Am 11.Mai hatten wir die Schalung für die Bodenplatte fertig gesetzt und die Fläche mit Estrichfolie ausgelegt.
Dann wurde in Absprache mit dem Nachbarn der Zaun beseitigt und
der Anfahrtsweg geebnet.
Hierzu musste unser über Jahre gesammelter Komposthaufen weichen und
wir haben wieder einen schönen Teil Humuserde gewonnen, die auf die Beete verteilt wurde.
Am 16. Mai kam dann endlich der tolle Flüssig-Stahlbeton (mit Stahlfasern, so dass keine Bewehrung notwendig ist). Der wurde von meinem Mann schön glatt geschwabbelt und dann hofften wir nur noch, dass es nicht gleich – wie in den letzten Tagen – anfängt, wie aus Eimern zu schütten.
Anmerkung: Die Entscheidung für den Stahlfaserbeton nach sehr ausführlicher Beratung und vielen regionalen Referenzen war eine der besten, die wir trafen! Diese sehr preiswerte und zeitsparende Variante der Erstellung einer Bodenplatte ist einfach nur überzeugend (nach 5 Jahren). Wer Bedenken haben sollte: ich bin deshalb mit den führenden Pool-/Folieherstellern in Kontakt getreten und habe nur positive Feedbacks erhalten.
Nachdem 24 Stunden lang kein Regen kam, wurde der Beton mit dem Gartenschlauch gewässert und mi Folie vor Austrocknung geschützt.
Diese haben wir dann nach einer Woche abgenommen... und ein geniales Ergebnis kam zum Vorschein.
Im Juni ging es dann ans Schleifen der Bodenplatte- wie gehabt-alles Handarbeit !
Wobei die Handarbeit hier mehr als beabsichtigt und mehr nicht notwendig war (die Bodenplatte war schon popoglatt), denn wir haben mit den Fingern jeden Zentimeter nach eventuellen oberflächlichen Fasern abgesucht - keine gefunden!
Kleine Betonkrümel ließen sich ganz leicht wegstupsen.
Alles in Allem hieß war nur der ständige Wechsel Handschuhe auf/ Handschuhe ab nervig.
Da ich übervorsichtig bin, habe ich mich dann noch mit einem kleinen Pinsel und Rostschutzfarbe "vergnügt" und jede etwas dunkler scheinende Stelle betupft.
